Umweltschutz

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Beiträge rund um den Umweltschutz

Auf dieser Seite finden Sie wissenswertes und interessantes zum Thema Umweltschutz.

 

Vorerst keine erweiterte Tankprüfung erforderlich

 

Nach fast zweijähriger Beratung zum aktuellen Entwurf zur „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“ (AwSV) haben sich die beteiligten Ministerien geeinigt.
Eine wiederkehrende Pflicht zur Überprüfung von oberirdischen Heizöltanks mit einem Fassungsvermögen von mehr als 1000 Litern wird es nicht geben.
Auch eine einmalige Prüfung von bestehenden Heizöltanks mit einem Fassungsvermögen von 1000 bis 10.000 Litern wird nicht eingeführt.

Die Verordnung wird ca. mitte 2014 in Kraft treten.

Erdtanks, Heizöltanks über 10.000Liter Volumen und Heizöltanks ab 1000 Liter Volumen in Wasserschutzgebieten müssen weiterhin regelmäßig überprüft werden.

   

Papier ist kein Brennstoff

 

"Stellen Sie selbst Ihre Briketts aus alten Zeitungen und Kartons her“

So oder ähnlich lauten diverse Angebote für eine Papierbrikettpresse. Mit Hilfe dieser Presse sollen aus alten Zeitungen bzw. Kartons sogenannte Papierbriketts hergestellt werden.

Dazu sei gesagt, dass Zeitungen oder Kartons keine zugelassenen Brennstoffe nach der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung sind. Weder zum Anzünden bzw. Anheizen noch zur weiteren Verbrennung sind diese Materialien erlaubt.
Das Verbrennen von Papier stellt eine Ordnungswidrigkeit da und kann mit bis zu € 50000,- Bußgeld geahndet werden.

Hände weg von solchen Angeboten.
Altpapier gehört in den Container oder in die Tonne aber nicht in den Ofen.

   

 

Schwefelarmes Heizöl:

Eine umweltschonende Alternative zum Heizöl ist schwefelarmes Heizöl. Es hat lediglich einen Schwefelanteil von 50mg/kg gegenüber herkömmlichen Heizöl mit 2000mg/kg.

Aufgrund der geringeren Belastung reduziert sich die Verschmutzung des Heizkessels. Eine geringerer Schadstoffausstoß schont die Umwelt. Beim Einsatz von schwefelarmen Heizöl mit der Brennwerttechnik ist keine Neutralisation des Kondensates erforderlich. Leider hat der Umweltschutz auch seinen Preis. Schwefelarmes Heizöl ist zur Zeit noch etwas teurer als herkömmliches Heizöl.

Der Betrieb der Feuerungsanlage mit schwefelarmen Heizöl ist in jedem Fall zu befürworten. Ob Ihre Feuerungsanlage eine Herstellerfreigabe für den Betrieb mit schwelfelarmen Heizöl besitzt erfahren Sie von Ihrem Heizungsbauer oder unter www.schwefelarmes-heizoel.de.

Bilder sagen mehr als Worte

Auf einem Prüfstand wurden zwei baugleiche Heizkessel paralell mit HEL-Standard und HEL-schwefelarm betreiben.

     


Brennkammer vor Beginn


Brennkammer mit 1800 Betriebsstunden mit HEL-schwefelarm


Brennkammer mit 1800 Betriebsstunden mit HEL-Standard

Steuervergünstigung

„Heizöl EL schwefelarm“ wird vom Fiskus ab 1. Januar 2009 bevorzugt. Während die Mineralölsteuer für Standard-Heizöl zu diesem Termin um 1,5 Cent je Liter steigt, bleibt das schwefelarme Heizöl davon unberührt.
Mit diesem Bundestagsbeschluss soll „Heizöl EL schwefelarm“ in Deutschland zum Standard-Brennstoff für alle Ölheizungen werden.
In einer gemeinsamen Erklärung von Bundesumweltministerium und Mineralölwirtschaft, die voraussichtlich im Januar in Berlin unterzeichnet wird, sind die Einzelheiten der Kooperation niedergelegt. Danach sagt die Mineralölwirtschaft zu, bis zum Januar 2009 für schwefelarmes Heizöl ein bundesweit flächendeckendes Angebot zu schaffen. Zurzeit liefern rund 600 Mineralölhändler HEL schwefelarm aus. Parallel dazu verstärkt die Bundesregierung die Förderung der Öl- Brennwerttechnik im Zuge der KfW-Förderprogramme zur energetischen Gebäudesanierung.
Schwefelarmes Heizöl wurde zwar eigens für die Öl-Brennwerttechnik entwickelt, seine Vorteile zeigt es aber auch in konventionellen Heizkesseln. Es schont nämlich nicht nur Umwelt und Klima, sondern aufgrund seiner sauberen Verbrennung auch die Heiztechnik, was sich in einem niedrigeren Verbrauch und nicht zuletzt in einer längeren Lebensdauer des Kessels niederschlägt.

 

 

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Reinfeld im Kreis Stormarn - Schleswig-Holstein

 

 

 

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